Am 10.08. erschütterte eines der stärksten Erdbeben in der Geschichte Kolumbiens den Westen des Landes. Hunderte starben, Hunderttausende verloren ihr Zuhause. Die Jesuiten haben ein Netzwerk der Hilfe mobilisiert: von Lebensmitteln und Notunterkünften bis zum Wiederaufbau ganzer Nachbarschaften.
Nach verheerenden Sturzfluten an der Grenze zwischen Nepal und Tibet sind Hunderte Menschen ums Leben gekommen, Tausende werden vermisst. Auch die Jesuiten und Mitarbeitende jesuitischer Einrichtungen sind von der Katastrophe betroffen.
Alex überlebte das schwere Erdbeben in Venezuela. Heute begleitet der Lehrer als Freiwilliger des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS) Menschen, die bei der Katastrophe am 24. Juni alles verloren haben.
2025 markierte den Start eines dreijährigen Kooperationsprojekts zwischen dem
Nepal Jesuit Social Institute (NJSI) und Fe y Alegría, das in abgelegenen Bergregionen Nepals Hunderten Kindern und Lehrkräften bessere Perspektiven eröffnet.
In Renk und Maban begleitet der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) Geflüchtete auf ihrem Weg in eine friedlichere Zukunft. Unsere Spenderinnen und Spender haben 2025 entscheidend dazu beigetragen, dass diese Hilfe auch 2026 und 2027 weitergehen kann. Denn der Konflikt im benachbarten Sudan lässt die ohnehin fragile Krisenregion nicht zur Ruhe kommen
Nach den schweren Erdbeben in Venezuela organisieren die Jesuiten vor Ort Nothilfe für betroffene Familien, Schulen und Gemeinden. Über Sammel- und Verteilzentren in Caracas werden Trinkwasser, Medikamente, Lebensmittel und Material für Notunterkünfte bereitgestellt. Unterstützen Sie die Arbeit unserer Partner in dieser Stunde der Not.
In Venezuela schaffen die Jesuiten Schutzräume, ermöglichen Bildung und begleiten Familien inmitten der tiefgreifenden politischen, wirtschaftlichen und sozialen Krise. Ein Zeichen dieser Hoffnung ist die neue Abraham-Reyes-Schule in Tinajitas. Für José Gregorio Terán SJ, Generaldirektor des Bildungswerks Fe y Alegría Venezuela, ist ihre Neueröffnung ein „Akt des Widerstands“.
In 1980er-Jahren engagierte sich P. Georg Sporschill SJ in Österreich in der Jugendund Sozialarbeit, ehe er begann, dieses Engagement in Rumänien auszubauen. 2026 feiert er zwei Jubiläen: 50 Jahre im Jesuitenorden und seinen 80. Geburtstag
Auch Wochen nach Beginn des Kriegs bleibt die humanitäre Lage im Libanon dramatisch: Tausende Menschen leben weiter in Sammelunterkünften. Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst versorgt vertriebene Familien in Beirut und anderen Landesteilen. JRS-Koordinator P. Michael Petro SJ schildert die Angst und Unsicherheit der Menschen, aber auch Momente der Hoffnung
Cecilia Bock ist verantwortlich für Monitoring und Evaluation beim Jesuiten-Flüchtlingsdienst in Rom (JRS). Im Interview spricht sie über ihre Berufung und ihr Engagement bei der Begleitung von Geflüchteten in verschiedenen Regionen der Welt. Ihre Erfahrung: Mitgefühl, Zuhören und Beharrlichkeit sind konkrete Formen gelebten Glaubens.
Jedes Jahr wird am 5. Mai der Internationale Hebammentag begangen. Er erinnert daran, wie unverzichtbar Hebammen für die Gesundheit von Müttern und Kindern sind – besonders in Ländern mit schwachen Gesundheitssystemen wie dem Südsudan
Fast 1.500 Tote, über 4.500 Verletzte und mehr als 1 Million Vertriebene: Die humanitäre Lage im Libanon ist dramatisch. Rund 140.000 Menschen leben derzeit in Gemeinschaftsunterkünften. Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) unterstützt betroffene Familien mit Lebensmitteln, Nothilfe und Bildungsangeboten
Nach dem US-Angriff prägen Unsicherheit und Angst das Leben vieler Familien in Venezuela. Das jesuitische Bildungswerk Fe y Alegría bewahrt Schutzräume und schenkt Hoffnung
Kevin Hartigan gehört zu den erfahrensten katholischen Nothilfe-Experten weltweit. Im Ruhestand engagiert er sich im internationalen Verwaltungsgremium des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes. Schon seine erste Begegnung mit dem JRS prägte ihn tief. Auch im aktuellen Nahost-Konflikt bleiben JRS-Teams bedingungslos an der Seite der Leidtragenden
Auch im vierten Jahr des Krieges in der Ukraine bleibt der Bedarf an Unterstützung immens. Mit dem Projekt „One Proposal“ koordiniert der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) gemeinsam mit dem jesuitischen Xavier Network eine umfassende Antwort in fünf Ländern: Ukraine, Polen, Rumänien, Ungarn und Slowakei.
Missionsprokurator P. Christian Braunigger SJ und Mitarbeiter Dr. Norbert Dischinger haben unsere Partnerprojekte in Damaskus, Homs und Aleppo besucht. In seinem Reisebericht erzählt Pater Braunigger von zerstörten Vierteln, mutigen jungen Menschen und Orten der Hoffnung.
Der Südsudan gehört zu den fragilsten Ländern der Welt. Bildung bleibt oft unerreichbar, sauberes Wasser ist knapp, Zukunftsperspektiven fehlen. Seit 15 Jahren eröffnet das MAJIS-Zentrum neue Perspektiven, verbindet Schulbildung mit landwirtschaftlichen Programmen und stärkt gezielt Frauen.
Neue Kämpfe erschüttern Aleppo und treiben viele Menschen in die Flucht. Der Jesuitenpater Gerald Baumgartner schildert die Lage vor Ort und mahnt zu Dialog und internationaler Vermittlung.
Not und Instabilität, Willkür und Repression, dazu Zwangsabschiebungen in ein überfordertes Land: Der Druck auf die Bevölkerung wächst in Afghanistan, vor allem leiden Frauen und Mädchen. Ein JRS-Programm, das Bildung und Handarbeit verbindet, ebnet jetzt Hunderten jungen Afghaninnen den Weg in mehr Selbstständigkeit
Nach acht Jahren übergibt Christina Zetlmeisl die Leitung des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS) Uganda an ihren Nachfolger P. Paul Kalenzi SJ. In Zeiten großer Veränderungen und Herausforderungen muss der JRS Kosten einsparen und wird „versuchen, Einnahmen zu generieren, manchmal auch aus ungewohnten Quellen“, kündigt Pater Paul an
64 Prozent der Mädchen im Südsudan besuchen keine Schule. Erschüttert von Armut, Flucht und Diskriminierung bleibt Bildung für Frauen meist ein unerreichbarer Traum. Schulen der Jesuiten bringen den Wandel, damit Mädchen wie Amin lernen, träumen und ihre Zukunft gestalten können
Während Kuba mit einer schweren Nahrungskrise kämpft, wurden in der Casa Común des Centro Loyola der Jesuiten in der Hauptstadt Havanna selbtgebackene Laibe Brot zu Symbolen der Zuversicht
Trotz massiver Kürzungen in der internationalen humanitären Hilfe finden Menschen im Südsudan Wege, füreinander da zu sein. Diese ungebrochene Solidarität sowie die Unterstützung durch Spenderinnen und Spender weltweit bilden die Grundlage psychosozialer Hilfsangebote des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS)
Dicki Peter (5) wächst in einem Flüchtlingslager im südsudanesischen Maban auf: einer von neun Millionen Menschen im Land, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind – der Krieg im Sudan verschärft die Krise massiv. Nach einer schweren Erkrankung kann Dicki dank einer Intervention des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS) wieder am Leben teilnehmen
Gewalt, Zerstörung, Vertreibung: In der Bürgerkriegsregion von Borno, Nigeria, wissen viele Kinder nicht, was ein Klassenzimmer ist. Ein Projekt des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS) verhilft jetzt Zehntausenden zu ihrem Recht auf Bildung. Über die Hälfte davon sind Mädchen. Sie leiden besonders unter der Krise
Gewalt, Hunger, Zwangsrekrutierung: Ein neuer Bericht des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS) dokumentiert eindrücklich die Situation kongolesischer Flüchtlinge, die Schutz in Uganda suchen. Er zeigt die Gefahren der Flucht, die Überlastung der Aufnahmeeinrichtungen – und macht die unverzichtbare Arbeit des JRS deutlich.
Der Stopp der Entwicklungshilfe durch die USA hat gravierende Folgen für Millionen Kinder und Jugendliche im Globalen Süden, denn viele Projekte in Bereichen wie Bildung, Gesundheit, Ernährung und Kinderschutz wurden bisher durch internationale Programme finanziert. In Ländern wie dem Tschad kämpft der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) weiter für die Zukunft junger Menschen
In den Armenvierteln von Cali, Kolumbien, eröffnen wir gemeinsam mit dem Don-Bosco-Jugendwerk neue Wege. Eine Berufsausbildung und die Entdeckung eigener Talente werden zu Schlüsseln für ein Leben in Würde und Selbstvertrauen. Seit 2017 haben wir mittlerweile 180 Jugendliche durch Stipendien gefördert. Vier von ihnen, Cristian, Santiago, Kerlin und Jasbleydi, berichten
In einer der ärmsten Regionen Marokkos begleiten Programme von Jesuiten und Caritas benachteiligte Frauen auf dem Weg zur Selbstermächtigung. P. Alvar Sánchez SJ gibt Einblicke in „eine Gemeinschaft, die bildet, begleitet, Würde verleiht“