Auch Wochen nach Beginn des Kriegs bleibt die humanitäre Lage im Libanon dramatisch: Tausende Menschen leben weiter in Sammelunterkünften. Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst versorgt vertriebene Familien in Beirut und anderen Landesteilen. JRS-Koordinator P. Michael Petro SJ schildert die Angst und Unsicherheit der Menschen, aber auch Momente der Hoffnung
Cecilia Bock ist verantwortlich für Monitoring und Evaluation beim Jesuiten-Flüchtlingsdienst in Rom (JRS). Im Interview spricht sie über ihre Berufung und ihr Engagement bei der Begleitung von Geflüchteten in verschiedenen Regionen der Welt. Ihre Erfahrung: Mitgefühl, Zuhören und Beharrlichkeit sind konkrete Formen gelebten Glaubens.
Jedes Jahr wird am 5. Mai der Internationale Hebammentag begangen. Er erinnert daran, wie unverzichtbar Hebammen für die Gesundheit von Müttern und Kindern sind – besonders in Ländern mit schwachen Gesundheitssystemen wie dem Südsudan
Fast 1.500 Tote, über 4.500 Verletzte und mehr als 1 Million Vertriebene: Die humanitäre Lage im Libanon ist dramatisch. Rund 140.000 Menschen leben derzeit in Gemeinschaftsunterkünften. Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) unterstützt betroffene Familien mit Lebensmitteln, Nothilfe und Bildungsangeboten
Nach dem US-Angriff prägen Unsicherheit und Angst das Leben vieler Familien in Venezuela. Das jesuitische Bildungswerk Fe y Alegría bewahrt Schutzräume und schenkt Hoffnung
Kevin Hartigan gehört zu den erfahrensten katholischen Nothilfe-Experten weltweit. Im Ruhestand engagiert er sich im internationalen Verwaltungsgremium des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes. Schon seine erste Begegnung mit dem JRS prägte ihn tief. Auch im aktuellen Nahost-Konflikt bleiben JRS-Teams bedingungslos an der Seite der Leidtragenden
Auch im vierten Jahr des Krieges in der Ukraine bleibt der Bedarf an Unterstützung immens. Mit dem Projekt „One Proposal“ koordiniert der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) gemeinsam mit dem jesuitischen Xavier Network eine umfassende Antwort in fünf Ländern: Ukraine, Polen, Rumänien, Ungarn und Slowakei.
Missionsprokurator P. Christian Braunigger SJ und Mitarbeiter Dr. Norbert Dischinger haben unsere Partnerprojekte in Damaskus, Homs und Aleppo besucht. In seinem Reisebericht erzählt Pater Braunigger von zerstörten Vierteln, mutigen jungen Menschen und Orten der Hoffnung.
Der Südsudan gehört zu den fragilsten Ländern der Welt. Bildung bleibt oft unerreichbar, sauberes Wasser ist knapp, Zukunftsperspektiven fehlen. Seit 15 Jahren eröffnet das MAJIS-Zentrum neue Perspektiven, verbindet Schulbildung mit landwirtschaftlichen Programmen und stärkt gezielt Frauen.
64 Prozent der Mädchen im Südsudan besuchen keine Schule. Erschüttert von Armut, Flucht und Diskriminierung bleibt Bildung für Frauen meist ein unerreichbarer Traum. Schulen der Jesuiten bringen den Wandel, damit Mädchen wie Amin lernen, träumen und ihre Zukunft gestalten können
Während Kuba mit einer schweren Nahrungskrise kämpft, wurden in der Casa Común des Centro Loyola der Jesuiten in der Hauptstadt Havanna selbtgebackene Laibe Brot zu Symbolen der Zuversicht
Trotz massiver Kürzungen in der internationalen humanitären Hilfe finden Menschen im Südsudan Wege, füreinander da zu sein. Diese ungebrochene Solidarität sowie die Unterstützung durch Spenderinnen und Spender weltweit bilden die Grundlage psychosozialer Hilfsangebote des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS)
Dicki Peter (5) wächst in einem Flüchtlingslager im südsudanesischen Maban auf: einer von neun Millionen Menschen im Land, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind – der Krieg im Sudan verschärft die Krise massiv. Nach einer schweren Erkrankung kann Dicki dank einer Intervention des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS) wieder am Leben teilnehmen
Jesuit Volunteer Julius hat als Freiwilliger ein Jahr mit Geflüchteten an der EU-Außengrenze gearbeitet — er berichtet von Polizeigewalt, offenen Wunden und seelischen Narben, aber auch von humorvollen Begegnungen und tiefem Mitgefühl
Gewalt, Hunger, Zwangsrekrutierung: Ein neuer Bericht des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS) dokumentiert eindrücklich die Situation kongolesischer Flüchtlinge, die Schutz in Uganda suchen. Er zeigt die Gefahren der Flucht, die Überlastung der Aufnahmeeinrichtungen – und macht die unverzichtbare Arbeit des JRS deutlich.
Der Stopp der Entwicklungshilfe durch die USA hat gravierende Folgen für Millionen Kinder und Jugendliche im Globalen Süden, denn viele Projekte in Bereichen wie Bildung, Gesundheit, Ernährung und Kinderschutz wurden bisher durch internationale Programme finanziert. In Ländern wie dem Tschad kämpft der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) weiter für die Zukunft junger Menschen
In den Armenvierteln von Cali, Kolumbien, eröffnen wir gemeinsam mit dem Don-Bosco-Jugendwerk neue Wege. Eine Berufsausbildung und die Entdeckung eigener Talente werden zu Schlüsseln für ein Leben in Würde und Selbstvertrauen. Seit 2017 haben wir mittlerweile 180 Jugendliche durch Stipendien gefördert. Vier von ihnen, Cristian, Santiago, Kerlin und Jasbleydi, berichten
In einer der ärmsten Regionen Marokkos begleiten Programme von Jesuiten und Caritas benachteiligte Frauen auf dem Weg zur Selbstermächtigung. P. Alvar Sánchez SJ gibt Einblicke in „eine Gemeinschaft, die bildet, begleitet, Würde verleiht“
Kriege, Klimawandel, Vertreibung: Globale Krisen nehmen zu – und mit ihnen Hunger, Krankheit und Unsicherheit. 123,2 Millionen sind weltweit auf der Flucht, gleichzeitig schrumpfen Budgets für humanitäre Arbeit. Geflüchtete Menschen brauchen unsere Unterstützung mehr denn je: Trotz finanzieller Einschnitte leistet der Jesuiten-Flüchtlingsdienst weiter lebenswichtige Hilfe.
Im krisengeplagten Bundesstaat Borno setzt sich der Jesuit Refugee Service (JRS) für die Rechte von Mädchen ein. Geschlechtergerechte Infrastruktur, Hygiene-Kits und sichere Lernräumen schaffen die Grundlage dafür, dass sie trotz Konflikten zur Schule gehen können.
Matthias verbringt ein Jahr als Freiwilliger in einer der ärmsten Regionen von Peru. Im Zentrum CANAT hilft er, benachteiligten jungen Menschen eine Ausbildung zu ermöglichen, um sie vor Ausbeutung durch Kinderarbeit zu schützen. Interesse an unserem Freiwilligendienst? Bewerbt euch jetzt für das Einsatzjahr 2026/27!
Im syrischen Homs wurde der Österreicher Gerald Baumgartner SJ am Samstag zum Diakon geweiht. Dort hatte er zwei Jahre lang in der Jugendarbeit gearbeitet, bis er nach dem Erdbeben 2023 die Koordination der Nothilfe übernahm. Im Interview erklärt er, warum Syrien gerade jetzt der richtige Ort für ihn ist
Moses Mukasa, ein Psychologe aus Uganda, stärkt als interregionaler Beauftragter für psychische Gesundheit die Hoffnung in afrikanischen Flüchtlingsgemeinschaften. Er erklärt, warum seelisches Wohl der Schlüssel zur Heilung ganzer Gesellschaften ist.
Trotz immer schwierigerer Rahmenbedingungen eröffnet der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) Uganda vetriebenen Menschen neue Wege: Der Impact Report 2024 erzählt Geschichten von Würde, Verantwortung und Heilung.
Pater Stefan Taeubner SJ hat im Februar 2025 den Norden Vietnams bereist und berichtet über Glauben und Kultur des Volks der H’Mong – und eine junge, dynamische Kirche, die bescheiden bleibt.
In einem Haus des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS) in Lwiw, im Westen der Ukraine, finden vom Krieg vertriebene Familien Schutz, Gemeinschaft und die Kraft durchzuhalten. Hier trotzen Frauen wie Liuda allen Schicksalsschägen im tiefen Glauben daran, dass das Leben weitergeht, dass Hoffnung möglich ist. Der JRS begleitet sie auf diesem Weg.
Pater Arturo Sosa, der Generalobere der Jesuiten, wendet sich mit einem eindringlichen Appell an die Weltöffentlichkeit: Geflüchtete und Migranten sind vollwertige Menschen mit unveräußerlicher Würde und müssen als solche behandelt werden. Er fordert konkrete politische Veränderungen, ein Umdenken in der Gesellschaft und mehr Engagement im Geist des Evangeliums.
Das Programm „Frauen von Heute“ begleitet seit 2016 Kubanerinnen auf ihrem Weg aus Gewalt, Armut und Perspektivlosigkeit – und wird für viele zum Wendepunkt in ihrem Leben
Der Stopp der US-Entwicklungshilfe ist Ausdruck einer Ideologie des Autoritarismus, der Gleichgültigkeit und einer Logik der Gewalt, die an die Stelle von Solidarität, Gerechtigkeit und Menschenwürde treten. Weltweit stehen auch Projekte des JRS auf der Kippe. JRS-Leiter Michael Schöpf SJ: „Wir sind auf dem Weg in eine zerstörerische Welt, wenn wir so weitermachen.“
Unter Flucht und Vertreibung leiden am meisten die Kinder. Das wird in Rumänien deutlich, wo viele junge Ukrainerinnen und Ukrainer keinen Zugang zu Regelschulen und Kontakte zu einheimischen Altersgenossen haben. Ein Projekt des Jesuiten-Flüchtlingsdiensts (JRS) durchbricht kulturelle und sprachliche Grenzen und schafft einen Raum für Freundschaft und gegenseitiges Verständnis.