Seit mehr als einem Jahrzehnt ermöglicht Jesuit Worldwide Learning (JWL) benachteiligten Menschen Zugang zu hochwertiger Bildung bis zum Hochschulabschluss. Zum Jubiläum laden wir am 25. November ins CPH Nürnberg sein. Im Mittelpunkt des Themenabends: nachhaltige Entwicklung und globale Gesundheit. Für den musikalischen Rahmen sorgen Prof. Lilo Kraus und ihre Harfenstudierenden der Hochschule für Musik Nürnberg.
Vom 14. bis 16. Oktober 2026 war jesuitenweltweit Deutschland Gastgeber des Direktoren-Treffens des Xavier-Netzwerks im Nürnberger Ukama-Zentrum. Vertreterinnen und Vertreter von 13 jesuitischen Hilfswerken und Organisationen aus zwölf Ländern kamen zusammen, um ihre weltweite Zusammenarbeit zu stärken.
Bildung schafft Perspektiven, stärkt Frauen und kann gesellschaftliche Veränderungen anstoßen: JWL-Koordinatorin Magdalena Nauderer und Absolventin Christine Wehbe aus Syrien legen zum 10-jährigen JWL-Jubiläum ihre Perspektiven dar.
In Al-Kafroun, im Westen Syriens, finden geflüchtete Familien einen Ort der Geborgenheit und Gemeinschaft. Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) begleitet sie mit Bildungsangeboten und psychosozialer Unterstützung. Wie viel diese Arbeit bewirkt, erzählt die Leiterin des JRS-Bildungsteams, Lina Alkhourey, die selbst vor dem Krieg fliehen musste
Zum zehnjährigen Jubiläum von Jesuit Worldwide Learning (JWL) stellen wir Erfolgsgeschichten von Absolventinnen und Absolventen vor: Den Anfang macht Laura aus dem Amazonasgebiet von Ecuador
Kurz nach den Erdbeben war Katrin Morales für zwei Wochen in Caracas. Die Jesuiten vor Ort koordinieren mit Unterstützung nach der ersten Nothilfe nun die dringend nötige längerfristige Unterstützung. Am 14.10. laden wir ein zu einem Online-Abend mit Katrin Morales und P. Alfredo Infante SJ, Provinzial der Jesuiten in Venezuela.
Nach sechs Jahren als Provinzial der Jesuiten in der Karibik beginnt für P. Martin Lenk SJ ein neues Kapitel als Direktor der Loyola-Zentren in Kuba. Dort finden Kinder, Familien und ältere Menschen Bildung, Beratung, Gemeinschaft und Unterstützung im Alltag.
Am Kasisi Agricultural Training Centre in Sambia wächst aus Forschung, Ausbildung und praktischer Erfahrung ein internationales Netzwerk. Entscheidend ist, was Bauern, Studierende und Partner voneinander lernen.
Am 10.08. erschütterte eines der stärksten Erdbeben in der Geschichte Kolumbiens den Westen des Landes. Hunderte starben, Hunderttausende verloren ihr Zuhause. Die Jesuiten haben ein Netzwerk der Hilfe mobilisiert: von Lebensmitteln und Notunterkünften bis zum Wiederaufbau ganzer Nachbarschaften.
Nach verheerenden Sturzfluten an der Grenze zwischen Nepal und Tibet sind Hunderte Menschen ums Leben gekommen, Tausende werden vermisst. Auch die Jesuiten und Mitarbeitende jesuitischer Einrichtungen sind von der Katastrophe betroffen.
Seit 2017 ist Jesuit Worldwide Learning mit Lernzentren im Irak präsent. Katrin Morales, Geschäftsführerin von jesuitenweltweit Österreich, war zu Besuch in der autonomen Region Kurdistan.
Fast zwei Monate sind vergangen, seit schwere Erdbeben Venezuela erschütterten. Für die betroffenen Familien ist die Katastrophe jedoch längst nicht vorbei. Nach der ersten Nothilfe beginnt nun eine mindestens ebenso wichtige Phase: der Wiederaufbau. Die Jesuiten in Venezuela begleiten die Menschen dabei langfristig.
Benjamin Chol Lueth wuchs auf den Rinderweiden seiner Familie im Südsudan auf. Heute besucht der 20-Jährige mit Unterstützung des Jesuit Refugee Service (JRS) die Victor Luke Odambo Secondary School und träumt von einem Medizinstudium. Bildung ist für ihn ein Weg zu Frieden, Zusammenhalt und einer besseren Zukunft für sein Land.
2025 markierte den Start eines dreijährigen Kooperationsprojekts zwischen dem
Nepal Jesuit Social Institute (NJSI) und Fe y Alegría, das in abgelegenen Bergregionen Nepals Hunderten Kindern und Lehrkräften bessere Perspektiven eröffnet.
Nach den schweren Erdbeben in Venezuela organisieren die Jesuiten vor Ort Nothilfe für betroffene Familien, Schulen und Gemeinden. Über Sammel- und Verteilzentren in Caracas werden Trinkwasser, Medikamente, Lebensmittel und Material für Notunterkünfte bereitgestellt. Unterstützen Sie die Arbeit unserer Partner in dieser Stunde der Not.
In Venezuela schaffen die Jesuiten Schutzräume, ermöglichen Bildung und begleiten Familien inmitten der tiefgreifenden politischen, wirtschaftlichen und sozialen Krise. Ein Zeichen dieser Hoffnung ist die neue Abraham-Reyes-Schule in Tinajitas. Für José Gregorio Terán SJ, Generaldirektor des Bildungswerks Fe y Alegría Venezuela, ist ihre Neueröffnung ein „Akt des Widerstands“.
Cecilia Bock ist verantwortlich für Monitoring und Evaluation beim Jesuiten-Flüchtlingsdienst in Rom (JRS). Im Interview spricht sie über ihre Berufung und ihr Engagement bei der Begleitung von Geflüchteten in verschiedenen Regionen der Welt. Ihre Erfahrung: Mitgefühl, Zuhören und Beharrlichkeit sind konkrete Formen gelebten Glaubens.
Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) setzt sich in 38 Ländern für die wirtschaftliche Integration von Geflüchteten ein. Im Zentrum dieser Arbeit steht nicht nur die Vermittlung von Jobs, sondern die Wiederherstellung von Selbstständigkeit, beruflicher Identität und gesellschaftlicher Teilhabe.
Fast 1.500 Tote, über 4.500 Verletzte und mehr als 1 Million Vertriebene: Die humanitäre Lage im Libanon ist dramatisch. Rund 140.000 Menschen leben derzeit in Gemeinschaftsunterkünften. Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) unterstützt betroffene Familien mit Lebensmitteln, Nothilfe und Bildungsangeboten
Nach dem US-Angriff prägen Unsicherheit und Angst das Leben vieler Familien in Venezuela. Das jesuitische Bildungswerk Fe y Alegría bewahrt Schutzräume und schenkt Hoffnung
Jesuit Worldwide Learning (JWL) bringt Hochschulbildung in die Krisenregionen und Flüchtlingslager der Welt. Ein neues Wissenschaftsforum für Studierende aus benachteiligten Gemeinschaften schafft akademische Aufmerksamkeit für Themen, die in ihren Lebenszusammenhängen von zentraler Bedeutung sind.
Kevin Hartigan gehört zu den erfahrensten katholischen Nothilfe-Experten weltweit. Im Ruhestand engagiert er sich im internationalen Verwaltungsgremium des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes. Schon seine erste Begegnung mit dem JRS prägte ihn tief. Auch im aktuellen Nahost-Konflikt bleiben JRS-Teams bedingungslos an der Seite der Leidtragenden
Jesuit Worldwide Learning bringt Universitätsbildung dorthin, wo sie sonst kaum erreichbar ist. Mehr als 13.000 Studierende lernen weltweit in JWL-Programmen – 57% von ihnen sind Frauen! Bildung wird so zur zentralen Kraft für Würde, Hoffnung und gesellschaftlichen Wandel
Auch im vierten Jahr des Krieges in der Ukraine bleibt der Bedarf an Unterstützung immens. Mit dem Projekt „One Proposal“ koordiniert der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) gemeinsam mit dem jesuitischen Xavier Network eine umfassende Antwort in fünf Ländern: Ukraine, Polen, Rumänien, Ungarn und Slowakei.
Missionsprokurator P. Christian Braunigger SJ und Mitarbeiter Dr. Norbert Dischinger haben unsere Partnerprojekte in Damaskus, Homs und Aleppo besucht. In seinem Reisebericht erzählt Pater Braunigger von zerstörten Vierteln, mutigen jungen Menschen und Orten der Hoffnung.
Der Südsudan gehört zu den fragilsten Ländern der Welt. Bildung bleibt oft unerreichbar, sauberes Wasser ist knapp, Zukunftsperspektiven fehlen. Seit 15 Jahren eröffnet das MAJIS-Zentrum neue Perspektiven, verbindet Schulbildung mit landwirtschaftlichen Programmen und stärkt gezielt Frauen.
Bildung verändert Leben – für Menschen mit Sehbeeinträchtigung in Nigeria macht sie den Unterschied zwischen Ausgrenzung und Teilhabe. Die Geschichte von Elizabeth zeigt, was möglich ist, wenn Bildung inklusiv gedacht und mutig umgesetzt wird
Die Arbeit im landwirtschaftlichen Schulungszentrum Kursus Pertanian Taman Tani (KPTT) ist für den indonesischen Jesuiten Bruder Dieng Karnedi SJ ein persönlicher „Schlüssel zur ökologischen Bewusstseinsbildung“. In einer Reflexion ruft uns dazu auf, unsere Beziehung zur Erde grundlegend zu überdenken: „nicht als Ressource, sondern als heilige Gabe“.