Die Arbeit im landwirtschaftlichen Schulungszentrum Kursus Pertanian Taman Tani (KPTT) ist für den indonesischen Jesuiten Bruder Dieng Karnedi SJ ein persönlicher „Schlüssel zur ökologischen Bewusstseinsbildung“. In einer Reflexion ruft uns dazu auf, unsere Beziehung zur Erde grundlegend zu überdenken: „nicht als Ressource, sondern als heilige Gabe“.
Not und Instabilität, Willkür und Repression, dazu Zwangsabschiebungen in ein überfordertes Land: Der Druck auf die Bevölkerung wächst in Afghanistan, vor allem leiden Frauen und Mädchen. Ein JRS-Programm, das Bildung und Handarbeit verbindet, ebnet jetzt Hunderten jungen Afghaninnen den Weg in mehr Selbstständigkeit
Der Peace-Leader-Studiengang von JWL, einem akademischen Bildungsprogramm in Krisenregionen weltweit, macht Geflüchtete zu Friedensstifterinnen und Friedensstiftern. In ihren Gemeinschaften übernehmen sie Verantwortung auf dem Weg in eine bessere Zukunft
Akademische Bildungsprogramme von Jesuit Worldwide Learning (JWL) im ecuadorianischen Yasuní-Nationalpark stärken junge indigene Frauen im Einsatz für die Bewahrung ihrer Heimat, des Regenwalds
Zum Jahresende berichtet P. Claus Recktenwald SJ aus dem Kasisi Agricultural Training Center (KATC) in Sambia über herausragende Fortschritte in agroökologischer Landwirtschaft, Bildung und der Stärkung bäuerlicher Gemeinschaften. Kasisi entwickelt sich damit zum zentralen Ausgangspunkt für nachhaltige Entwicklung im Land.
Nach acht Jahren übergibt Christina Zetlmeisl die Leitung des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS) Uganda an ihren Nachfolger P. Paul Kalenzi SJ. In Zeiten großer Veränderungen und Herausforderungen muss der JRS Kosten einsparen und wird „versuchen, Einnahmen zu generieren, manchmal auch aus ungewohnten Quellen“, kündigt Pater Paul an
Im Herzen des kenianischen Masai-Mara-Naturschutzgebiets erhielten 35 junge Massai als Absolventinnen und Absolventen des Bildungsprogramms Jesuit Worldwide Learning ihr Zertifikat in Ökotourismus – verliehen von der Ramon-Llull-Universität Barcelona. Für JWL-Direktor P. Peter Balleis SJ sind sie „die wahren Hüterinnen und Hüter dieser einzigartigen Landschaft“
64 Prozent der Mädchen im Südsudan besuchen keine Schule. Erschüttert von Armut, Flucht und Diskriminierung bleibt Bildung für Frauen meist ein unerreichbarer Traum. Schulen der Jesuiten bringen den Wandel, damit Mädchen wie Amin lernen, träumen und ihre Zukunft gestalten können
Während Kuba mit einer schweren Nahrungskrise kämpft, wurden in der Casa Común des Centro Loyola der Jesuiten in der Hauptstadt Havanna selbtgebackene Laibe Brot zu Symbolen der Zuversicht
Dicki Peter (5) wächst in einem Flüchtlingslager im südsudanesischen Maban auf: einer von neun Millionen Menschen im Land, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind – der Krieg im Sudan verschärft die Krise massiv. Nach einer schweren Erkrankung kann Dicki dank einer Intervention des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS) wieder am Leben teilnehmen
Gewalt, Zerstörung, Vertreibung: In der Bürgerkriegsregion von Borno, Nigeria, wissen viele Kinder nicht, was ein Klassenzimmer ist. Ein Projekt des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS) verhilft jetzt Zehntausenden zu ihrem Recht auf Bildung. Über die Hälfte davon sind Mädchen. Sie leiden besonders unter der Krise
Ihre „Vision einer harmonischeren und gerechteren Gesellschaft“ nimmt Formen an: Mit verschiedenen Initiativen fördern Alumni des Peace-Leader-Studiengangs von Jesuit World Wide Learning (JWL) im Irak eine Kultur der Einheit und Versöhnung
Gewalt, Hunger, Zwangsrekrutierung: Ein neuer Bericht des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS) dokumentiert eindrücklich die Situation kongolesischer Flüchtlinge, die Schutz in Uganda suchen. Er zeigt die Gefahren der Flucht, die Überlastung der Aufnahmeeinrichtungen – und macht die unverzichtbare Arbeit des JRS deutlich.
Der Stopp der Entwicklungshilfe durch die USA hat gravierende Folgen für Millionen Kinder und Jugendliche im Globalen Süden, denn viele Projekte in Bereichen wie Bildung, Gesundheit, Ernährung und Kinderschutz wurden bisher durch internationale Programme finanziert. In Ländern wie dem Tschad kämpft der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) weiter für die Zukunft junger Menschen
In den Armenvierteln von Cali, Kolumbien, eröffnen wir gemeinsam mit dem Don-Bosco-Jugendwerk neue Wege. Eine Berufsausbildung und die Entdeckung eigener Talente werden zu Schlüsseln für ein Leben in Würde und Selbstvertrauen. Seit 2017 haben wir mittlerweile 180 Jugendliche durch Stipendien gefördert. Vier von ihnen, Cristian, Santiago, Kerlin und Jasbleydi, berichten
„Teil der Lösung sein“: Ein Kompaktstudium von JWL bildet junge Menschen in Krisenregionen weltweit zu „Peace Leaders“ aus – Führungspersönlichkeiten, die ihr neu erworbenes Wissen um Konfliktbewältigung sofort in der eigenen Gemeinschaft umsetzen und so aktiv zur Friedensarbeit beizutragen.
In einer der ärmsten Regionen Marokkos begleiten Programme von Jesuiten und Caritas benachteiligte Frauen auf dem Weg zur Selbstermächtigung. P. Alvar Sánchez SJ gibt Einblicke in „eine Gemeinschaft, die bildet, begleitet, Würde verleiht“
Für viele in Lateinamerika bleibt Bildung trotz Motivation und Talent schwer erreichbar. Jesuit Worldwide Learning (JWL) schafft gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen Chancen für Menschen, die vergessen wurden
Kriege, Klimawandel, Vertreibung: Globale Krisen nehmen zu – und mit ihnen Hunger, Krankheit und Unsicherheit. 123,2 Millionen sind weltweit auf der Flucht, gleichzeitig schrumpfen Budgets für humanitäre Arbeit. Geflüchtete Menschen brauchen unsere Unterstützung mehr denn je: Trotz finanzieller Einschnitte leistet der Jesuiten-Flüchtlingsdienst weiter lebenswichtige Hilfe.
Von einem friedlichen Dorf in der Ostukraine nach Bukarest: Die Geschichte von Inna Butenko erzählt von Schmerz, Hoffnung – und davon, wie der Jesuit Refugee Service (JRS) in Rumänien hilft, dort Stabilität zu finden, wo es keine Heimat mehr gibt.
Im krisengeplagten Bundesstaat Borno setzt sich der Jesuit Refugee Service (JRS) für die Rechte von Mädchen ein. Geschlechtergerechte Infrastruktur, Hygiene-Kits und sichere Lernräumen schaffen die Grundlage dafür, dass sie trotz Konflikten zur Schule gehen können.
Der Sudan ist erschüttert von Krieg und Vertreibung. Gemeinsam mit den Comboni-Missionaren schafft Jesuit Worldwide Learning (JWL) neue Lernorte – und schenkt jungen Menschen die Möglichkeit, ihren Traum vom Studium weiterzuleben.
Die Lebenserwartung der Menschen in Kuba ist hoch, doch das Leben vieler Älterer geprägt von Armut und Einsamkeit. Das „Proyecto Otoño“ des Loyola-Zentrums gibt dem Leben von Seniorinnen und Senioren im Herzen von Havanna neuen Sinn.
Matthias verbringt ein Jahr als Freiwilliger in einer der ärmsten Regionen von Peru. Im Zentrum CANAT hilft er, benachteiligten jungen Menschen eine Ausbildung zu ermöglichen, um sie vor Ausbeutung durch Kinderarbeit zu schützen. Interesse an unserem Freiwilligendienst? Bewerbt euch jetzt für das Einsatzjahr 2026/27!
Moses Mukasa, ein Psychologe aus Uganda, stärkt als interregionaler Beauftragter für psychische Gesundheit die Hoffnung in afrikanischen Flüchtlingsgemeinschaften. Er erklärt, warum seelisches Wohl der Schlüssel zur Heilung ganzer Gesellschaften ist.
Trotz immer schwierigerer Rahmenbedingungen eröffnet der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) Uganda vetriebenen Menschen neue Wege: Der Impact Report 2024 erzählt Geschichten von Würde, Verantwortung und Heilung.
Pater Stefan Taeubner SJ hat im Februar 2025 den Norden Vietnams bereist und berichtet über Glauben und Kultur des Volks der H’Mong – und eine junge, dynamische Kirche, die bescheiden bleibt.
Bildung verändert Leben – und die Welt: Ein innovative Kooperation von Jesuit Worldwide Learning (JWL) und Fe y Alegría bringt Perspektiven für benachteiligte Jugendliche in Ecuador, Kolumbien und Peru, manchmal bis zum Studium an einer Universität
In Sambia machen die agrarökologischen Konzepte des Kasisi Agricultural Training Centre Schule – nun haben sich auf Einladung des Ministeriums für Grüne Wirtschaft Vertreterinnen und Vertreter von Partnerministerien aus 15 afrikanischen Ländern für einen Workshop in Kasisi getroffen