Asien

Nachbarschaftszentren in Syrien, Bildung für Afghanistans Jugend mithilfe des jesu­itischen Hochschulprojekts Jesuit Worldwide Learning (JWL), Corona-Hilfen und Bildungsprojekte für Mädchen in Indien und Beistand in den von Wirtschaftskrise und Konflikten betroffenen Ländern Srilanka und Myanmar. Die Unter­stützung in Asien ist breitgefächert.

 – Indien

Absturz in die digitale Kluft

168 Millionen Kinder weltweit konnten in den vergangenen zwei Jahren nicht am Unterricht teilnehmen. Im Globalen Süden bedeutet der Corona-Lockdown für viele das Ende der Schulkarriere. John Ravi SJ, Sekretär für Bildungsangelegenheiten der Jesuiten in Südasien, schildert die Situation in Indien.

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 – „Tadihoc“ Vietnam

„Bildung ist keine Selbstverständlichkeit“

Fundraising mit Fußballturnieren und Computerspiel-Partys: Mit ihrem Verein „Steps2Education“ ermöglichen junge Menschen aus Nürnberg Kindern in Vietnam, zur Schule zu gehen. Dort leben 70.000 Heranwachsende auf der Straße – mehr als 16 Prozent der Kinder und Jugendlichen sind gezwungen, zu arbeiten.

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 – Afghanistan

Afghanistans Jugend will sich nicht beugen

Nach Verhandlungen mit den Taliban können Studierende des jesu­itischen Bildungsprogramms Jesuit Worldwide Learning (JWL) ihre Kurse fortsetzen – über die Hälfte von ihnen sind Frauen. Im Kampf gegen die humanitäre Krise setzen Jugendliche ein Hilfsprogramm auf, um über drei Monate 2.000 der bedürftigsten Fami­lien ihrer Region mit Essenspaketen zu versorgen.

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 – Syrien

Mit dem Schnee kommt der Hunger

Wintereinbruch und Treibstoffkrise: Unzählige syrische Fami­lien sind dem eisigen Wetter schutzlos ausgeliefert. Arbeitslosigkeit, Hunger und Krankheiten halten Einzug, in Flüchtlingslagern sogar der Kältetod. Solange sie im Schnee-Chaos erreichbar sind, bieten an vier Standorten die Nachbarschaftszentren des Jesuiten-Flücht­lings­dienstes (JRS) Schutz und Wärme.

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 – Indien

„Klima der Angst“

Aggressiver religiöser Nationalismus, gewalttätige Übergriffe, NGOs im Fadenkreuz: In letzten Jahren hat sich die Lage für Christ:innen und Angehörige anderer Minderheiten in Indien massiv verschlechtert. Klaus Väthröder SJ schildert in einem Interview mit „Kirche in Not“, wie Populismus und Chauvinismus die säkularen Grundfesten der Landes erschüttern – aber auch, wie der Einsatz für Bildung und Menschen­rechte das Leben Millionen „Kastenloser“ verändern kann.

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 – Afghanistan

Möge die Hoffnung nicht zerbrechen

Nach 16 Jahren müssen die Jesuiten alle Programme in Afghanistan aussetzen. Noel Oliver SJ war von 2005 bis 2007 einer ihrer Wegbereiter im Land und schildert die Sehnsucht der Frauen nach einer Gesellschaft, die sie respektiert.

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 – Syrien

Schritt für Schritt

Eine geflüchtete Familie aus Syrien hat die berühmte Aleppo-Seife nach Bayerisch-Schwaben gebracht und unterstützt in Zusammenarbeit mit dem Jesuiten-Flücht­lings­dienst (JRS) die notleidende Bevölkerung ihrer Heimatstadt.

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 – Indien

Coronakrise: Bildungskatastrophe für Indiens Arme

Die Pandemie hat in Indien die soziale Spaltung vertieft. Vielen „Kastenlosen“ und Indigenen nimmt sie die Chance auf Bildung, vor allem den Mädchen und Frauen. Die Angebote der DACA-Einrichtungen in Tamil Nadu greifen da, wo das staatliche Bildungssystem versagt.

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 – #weltweitonline am 25.11.

Homs: Leben in der Trümmerstadt

Der junge österreichische Jesuit Gerald Baumgartner lebt in einer der Städte, die im syrischen Bürgerkrieg am meisten zerstört wurden. Am Donnerstag, 25.11., berichtet Gerald Baumgartner SJ von allgemeiner Hoffnungslosigkeit, aber auch wie das Jesuitenkloster zu einem geschützten Ort werden soll, wo Menschen aller Religionen willkommen sind.

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 – Myanmar

Eine neue Armut

Das Militärregime in Myanmar hat die Freilassung von mehr als 5600 Gefangenen angeordnet, die nach Protesten gegen den Februar-Putsch inhaftiert worden waren. Derweil aber kollabiert die Wirtschaft, in Teilen des Landes droht eine Hungersnot. Zivilgesellschaftliche Einrichtungen wie die Community Colleges der Jesuiten brauchen unsere Unter­stützung.

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 – Jesuiten-Flücht­lings­dienst (JRS)

In Solidarität mit den Menschen Afghanistans

Nach der Machtübernahme der Taliban muss der JRS seine Bildungsprogramme vorerst aussetzen, aber erneuert ein Versprechen ans afghanische Volk und appelliert an die Weltgemeinschaft: Helft jenen, die Schutz suchen!

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 – Libanon

Die Wunden heilen, einen Weg finden

207 Tote, mehr als 6500 Verletzte, 300.000 Menschen ohne Obdach: Vor einem Jahr hat die Explosion im Hafen von Beirut eine ganze Stadt traumatisiert. Die syrische Geflüchtete Amal hat am 4. August 2020 ihren Mann verloren. Ihr und anderen Betoffenen stehen seit diesem Tag die Teams des Jesuiten-Flücht­lings­diensts (JRS) zur Seite: Sozialarbeit und berufsbildende Kurse geben Hoffnung und Perspektive.

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