Schon vor der Staatskrise lebten Teile der Bevölkerung – hier eine Teepflücker-Familie – in großer Armut.

 – Sri Lanka

Vor der Hungerkatastrophe

Die schlimmste Wirtschaftskrise seit der Un­ab­hängig­keit 1948 spitzt sich zu: Sri Lanka droht eine Hungerkatastrophe! Seit Mai gilt der Inselstaat mit einer Inflationsrate von mittlerweile 30 Prozent als zahlungsunfähig.

In der Hauptstadt Colombo stehen Menschen Schlange für Brot und Benzin, es gibt dramatische Engpässe bei der Versorgung mit Medikamenten. Landesweit fehlt es an lebensnotwendigen Gütern. Die hohen Weltmarktpreise für Getreide infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine verschärfen die Lage zusätzlich.

Bei den landesweiten Protesten gegen die Politik der Regierung sind bereits mehrere Menschen ums Leben gekommen. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen benötigen etwa 5,7 Millionen Menschen – etwa ein Viertel der Gesamtbevölkerung – Unter­stützung; 17 Prozent der Kinder unter fünf Jahren sind wegen Unterernährung zu klein für ihr Alter. Aus Verzweiflung geben immer mehr Fami­lien Kinder, die sie nicht mehr ernähren können, in die Obhut von Kinderheimen.

Eine Task Force der Jesuiten koordiniert landesweit Nothilfemaßnahmen. Vorrangiges Ziel ist die grundlegende Versorgung mit Lebensmitteln.

Sri Lanka: Insel am Abgrund

Durch die Pandemie und fatale politische Fehlentscheidungen droht Sri Lanka im Chaos zu versinken. Eine Task Force der Jesuiten koordiniert landesweit Nothilfemaßnahmen.

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