– Indien
„Klima der Angst“
Aggressiver religiöser Nationalismus, gewalttätige Übergriffe, NGOs im Fadenkreuz: In letzten Jahren hat sich die Lage für Christ:innen und Angehörige anderer Minderheiten in Indien massiv verschlechtert. Klaus Väthröder SJ schildert in einem Interview mit „Kirche in Not“, wie Populismus und Chauvinismus die säkularen Grundfesten der Landes erschüttern – aber auch, wie der Einsatz für Bildung und Menschenrechte das Leben Millionen „Kastenloser“ verändern kann.
Einsatz für Bildung und Menschenrechte
Klaus Väthröder SJ, Leiter von jesuitenweltweit, im Gespräch mit Volker Niggewoehner („Kirche in Not“) über Hindutva, soziale Spaltung, den Fall Swamy und die Arbeit der Jesuiten
- Zum Staatsfeind gemacht (pdf, weltweit 01/21)
Der Fall des inhaftierten Jesuiten und Menschenrechtlers Stan Swamy (83) macht deutlich: Der Einsatz für soziale Gerechtigkeit und Minderheiten in Indien ist gefährlich geworden. - Auf einmal staatenlos (pdf, weltweit 02/20)
Neue Gesetze machen Millionen Inderinnen und Inder zu „Ausländern“ und treiben die Spaltung der Gesellschaft voran. In Assam, „Ground Zero“ der Katastrophe, kämpft das Team von Owen Chourappa SJ für die Rechte der Armen und die Werte der Verfassung - Trauer um Stan Swamy (05.07.2021)
- Extremisten verwüsten Jesuiten-Hochschule (13.09.2019)
- „Stimmungsmache gegen Christen und Muslime“ (11.08.2017)
DACA: Bildung und Würde für Mädchen in Südindien
Dalits, Kastenlose, werden in Indien vielfach benachteiligt. Insbesondere den Mädchen bleibt der Zugang zu Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe verwehrt. Die Dr. Ambedkar Cultural Academy (DACA) im Süden Indiens gibt ihnen eine Starthilfe in eine gerechtere Zukunft.