– JRS Syrien
Ein Tag in Aleppo
Auch wenn in den meisten Regionen die Waffen schweigen, ist Syrien weit entfernt von Normalität: Regionale Konflikte, politische Repression, eine schwere Wirtschaftskrise und zerstörte Infrastruktur prägen den Alltag der Menschen, sechs Millionen Kinder und Jugendliche haben keinen Zugang zu Bildung. Der Jesuitenflüchtlingsdienst (JRS) ist seit 2008 im Einsatz. und unterstützt vulnerable Familien mit warmen Mahlzeiten, medizinischer Versorgung, psychosozialer Hilfe und Bildungsangeboten.
Eine besondere Rolle spielen dabei die Nachbarschaftszentren des JRS. An vier Standorten – Jaramana, Al-Kafroun, Al-Sakhour und in Homs – begleiten JRS-Teams rund 1.700 Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zurück in einen geregelten Alltag. Die Zentren befinden sich in besonders unterversorgten Stadtteilen und ländlichen Regionen und bieten geschützte Räume zum Lernen, Spielen und Aufatmen.
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Syrien: Da sein, trotz alledem
Die Folgen des Kriegs in Syrien sind allgegenwärtig: Zerstörte Häuser, fehlende medizinische Versorgung, explodierende Preise und soziale Spannungen prägen das Leben. Millionen stehen täglich vor unmöglichen Entscheidungen: Essen oder Medikamente? Schule oder Arbeit? Bleiben oder gehen? Die Jesuiten und die Teams des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS) bleiben präsent, begleiten Menschen in besonders betroffenen Vierteln von Aleppo, Homs und Damaskus – mit medizinischer Hilfe, psychosozialer Begleitung, Bildung und sicheren Orten für Kinder und Familien.
