Mitten in Krieg, Zerstörung und Hunger blieb Pater Frans van der Lugt bei den Menschen in Homs. Als Jesuit, Seelsorger und Brückenbauer stand er an der Seite jener, die vergessen waren. Christen und Muslime schätzten ihn gleichermaßen als Mann des Friedens, der zuhörte, begleitete und Hoffnung lebte. Drei Tage vor seinem 76. Geburtstag wurde er im April 2014 ermordet. Sein Zeugnis aber lebt weiter.
Im Video Fr. Frans Van Der Lucht: The love that never dies erinnert der Jesuiten-Flüchtlingsdienst an einen Menschen, dessen Liebe stärker war als Angst und Gewalt. Weggefährtinnen und Weggefährten erzählen von seinem Leben, seiner Treue zu Syrien und von einem Vermächtnis, das bis heute nachwirkt: Geduld, Versöhnung und die entschlossene Hinwendung zu den Verwundeten dieser Welt.
Syrien braucht diese Hoffnung noch immer. Nach Jahren von Krieg, Vertreibung und Zerstörung fehlt es Millionen Kindern und Jugendlichen an Bildung, Sicherheit und Perspektiven.
Die Jesuiten und der Jesuiten-Flüchtlingsdienst begleiten Menschen in Aleppo, Homs und Damaskus mit psychosozialer Hilfe, Bildungsangeboten und sicheren Orten für Kinder und Familien. An mehreren Standorten im Land unterstützen Jesuiten und JRS-Teams besonders verletzliche Menschen, darunter viele Binnenvertriebene.
Mit Ihrer Spende helfen Sie, das Vermächtnis von Pater Frans lebendig zu halten. Sie schenken Kindern Schutzräume zum Lernen und Spielen. Sie ermöglichen Begleitung für traumatisierte Familien. Sie unterstützen konkrete Hilfe dort, wo Krieg und Armut den Alltag bestimmen. Jede Spende ist ein Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen in Syrien und ein Beitrag zu Frieden und Versöhnung.
Bitte helfen Sie mit.
Syrien: Da sein, trotz alledem
Die Folgen des Kriegs in Syrien sind allgegenwärtig: Zerstörte Häuser, fehlende medizinische Versorgung, explodierende Preise und soziale Spannungen prägen das Leben. Millionen stehen täglich vor unmöglichen Entscheidungen: Essen oder Medikamente? Schule oder Arbeit? Bleiben oder gehen? Die Jesuiten und die Teams des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS) bleiben präsent, begleiten Menschen in besonders betroffenen Vierteln von Aleppo, Homs und Damaskus – mit medizinischer Hilfe, psychosozialer Begleitung, Bildung und sicheren Orten für Kinder und Familien.
