Auch Wochen nach Beginn des Kriegs bleibt die humanitäre Lage im Libanon dramatisch: Tausende Menschen leben weiter in Sammelunterkünften. Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst versorgt vertriebene Familien in Beirut und anderen Landesteilen. JRS-Koordinator P. Michael Petro SJ schildert die Angst und Unsicherheit der Menschen, aber auch Momente der Hoffnung
Cecilia Bock ist verantwortlich für Monitoring und Evaluation beim Jesuiten-Flüchtlingsdienst in Rom (JRS). Im Interview spricht sie über ihre Berufung und ihr Engagement bei der Begleitung von Geflüchteten in verschiedenen Regionen der Welt. Ihre Erfahrung: Mitgefühl, Zuhören und Beharrlichkeit sind konkrete Formen gelebten Glaubens.
Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) setzt sich in 38 Ländern für die wirtschaftliche Integration von Geflüchteten ein. Im Zentrum dieser Arbeit steht nicht nur die Vermittlung von Jobs, sondern die Wiederherstellung von Selbstständigkeit, beruflicher Identität und gesellschaftlicher Teilhabe.
Jedes Jahr wird am 5. Mai der Internationale Hebammentag begangen. Er erinnert daran, wie unverzichtbar Hebammen für die Gesundheit von Müttern und Kindern sind – besonders in Ländern mit schwachen Gesundheitssystemen wie dem Südsudan
Fast 1.500 Tote, über 4.500 Verletzte und mehr als 1 Million Vertriebene: Die humanitäre Lage im Libanon ist dramatisch. Rund 140.000 Menschen leben derzeit in Gemeinschaftsunterkünften. Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) unterstützt betroffene Familien mit Lebensmitteln, Nothilfe und Bildungsangeboten
P. Jörg Alt SJ steht erneut vor Gericht, weil mit drei weiteren Klimaaktivisten im September 2023 an einer Straßenblockade in München teilgenommen hatte, aus Protest gegen die Klima-Politik der Regierung. Nach zwei Beweisanträgen seines Verteidigers wurde die Verhandlung am ersten Tag unterbrochen. Auf seiner Homepage kommentiert Pater Alt den Prozess
Ein neuer Geländewagen stärkt die mobile Klinik des Service Yezu Mwiza in Burundi. Künftig können die medizinischen Teams Patientinnen und Patienten in abgelegenen Gemeinden regelmäßiger und zuverlässiger erreichen.
Jesuit Worldwide Learning (JWL) bringt Hochschulbildung in die Krisenregionen und Flüchtlingslager der Welt. Ein neues Wissenschaftsforum für Studierende aus benachteiligten Gemeinschaften schafft akademische Aufmerksamkeit für Themen, die in ihren Lebenszusammenhängen von zentraler Bedeutung sind.
Mitten in Krieg, Zerstörung und Hunger blieb Pater Frans van der Lugt bei den Menschen in Homs. Als Jesuit, Seelsorger und Brückenbauer stand er an der Seite jener, die vergessen waren. Christen und Muslime schätzten ihn gleichermaßen als Mann des Friedens, der zuhörte, begleitete und Hoffnung lebte. Drei Tage vor seinem 76. Geburtstag wurde er im April 2014 ermordet. Sein Zeugnis aber lebt weiter.
Drei Jahre nach der Eskalation des Krieges im Sudan sind weiter unzählige Familien auf der Flucht. Viele suchen Schutz im benachbarten Südsudan, wo die humanitäre Lage äußerst angespannt ist. Die Arbeit des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS) macht für Tausende von ihnen einen Unterschied.
Die Ausstellung im CPH Nürnberg zeigt Bilder des christliche Künstlers Jyoti Sahi aus Indien. Vernissage mit P. Joe Übelmesser SJ, ehemaliger Missionsprokurator von jesuitenweltweit, und Gabriele von Schoeler, Kuratorin und Kunstarchivarin, am Freitag, 17. April
Kevin Hartigan gehört zu den erfahrensten katholischen Nothilfe-Experten weltweit. Im Ruhestand engagiert er sich im internationalen Verwaltungsgremium des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes. Schon seine erste Begegnung mit dem JRS prägte ihn tief. Auch im aktuellen Nahost-Konflikt bleiben JRS-Teams bedingungslos an der Seite der Leidtragenden
Vier Schulen, zwei Kontinente – eine gemeinsame Haltung: Begegnungen, gemeinsames Arbeiten und Lernen voneinander zeigen, wie Bildung verbindet und Perspektiven eröffnet – in Bayern wie in Simbabwe
Die Angriffe auf den Libanon zwingen Hunderttausende zur Flucht. Besonders gefährdet sind Familien mit kleinen Kindern, Schwangere und migrantische Arbeitskräfte. Der JRS passt seine Hilfe laufend an, um Schutz und Versorgung und gewährleisten.
Bei Umbauten tauchten lange vergessene Kunstwerke wieder auf: detailreiche Seidenbilder aus Indien und traditionelle Temple-Rubbings aus Thailand. P. Joe Übelmesser SJ hatte die Bilder einst erworben und erklärt ihre Herkunft und Bedeutung. Wer eines der Werke aus dem Bestand der Franz-Xaver-Stiftung kauft, fördert damit weltweite Projekte von jesuitenweltweit!
Der Krieg gegen den Iran trifft auch den Libanon mit voller Wucht. Nach Angriffen Israels auf die vom Iran unterstützte libanesische Hisbollah sind zehntausende Menschen aus ihren Häusern geflohen. Insbesondere leiden unregistrierte Migrantinnen und Migranten. Unterstützen Sie mit uns die Nothilfe-Programme des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS)!
Jesuit Worldwide Learning bringt Universitätsbildung dorthin, wo sie sonst kaum erreichbar ist. Mehr als 13.000 Studierende lernen weltweit in JWL-Programmen – 57% von ihnen sind Frauen! Bildung wird so zur zentralen Kraft für Würde, Hoffnung und gesellschaftlichen Wandel
Auch im vierten Jahr des Krieges in der Ukraine bleibt der Bedarf an Unterstützung immens. Mit dem Projekt „One Proposal“ koordiniert der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) gemeinsam mit dem jesuitischen Xavier Network eine umfassende Antwort in fünf Ländern: Ukraine, Polen, Rumänien, Ungarn und Slowakei.
Der Jesuit und Sozialwissenschaftler Toussaint Kafarhire Murhula SJ leitet das Arrupe-Forschungszentrum (CARF) in der Demokratischen Republik Kongo. Bei der UN-Klimakonferenz (COP30) teil brachte er 2025 die Perspektiven aus der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Weltregionen ein
Etwa 48.000 Menschen sind 2025 an den Küsten Griechenlands gestrandet – auf der Flucht vor Krieg und Perspektivlosigkeit. Auch nach der Ankunft leiden viele unter prekären Lebensbedingungen. Der JRS spendet Halt und begleitet sie Schritt für Schritt beim Neuanfang
Nach dem US-Angriff prägen Unsicherheit und Angst das Leben vieler Familien in Venezuela. Das jesuitische Bildungswerk Fe y Alegría bewahrt Schutzräume und schenkt Hoffnung
Missionsprokurator P. Christian Braunigger SJ und Mitarbeiter Dr. Norbert Dischinger haben unsere Partnerprojekte in Damaskus, Homs und Aleppo besucht. In seinem Reisebericht erzählt Pater Braunigger von zerstörten Vierteln, mutigen jungen Menschen und Orten der Hoffnung.
Wer frühzeitig vorsorgt, kann über das eigene Leben hinaus Gutes bewirken. Ein Testament gibt Sicherheit – und die Möglichkeit, Hoffnung weiterzugeben. Unser Ratgeber zu Testament & Erbschaft informiert.
Hunderttausende Geflüchtete leben in den Lagern von Maban, Renk, Yambio – und täglich fliehen weitere Familien vor dem Krieg aus dem Nachbarland Sudan. Nahrung, Wasser, Bildungsangebote sind knapp. Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) unterstützt Geflüchtete und Aufnahmegemeinschaften
Der Südsudan gehört zu den fragilsten Ländern der Welt. Bildung bleibt oft unerreichbar, sauberes Wasser ist knapp, Zukunftsperspektiven fehlen. Seit 15 Jahren eröffnet das MAJIS-Zentrum neue Perspektiven, verbindet Schulbildung mit landwirtschaftlichen Programmen und stärkt gezielt Frauen.
Kilian ist einer von 13 Freiwilligen, die ein Jahr in einem unserer Partnerprojekte verbringen. In Pune, Indien, arbeitet er mit Menschen in schwierigen Lebenslagen. In seinem fünften Blog-Beitrag nimmt uns „Bruder Kilian“ in seinen Alltag mit.
Bildung verändert Leben – für Menschen mit Sehbeeinträchtigung in Nigeria macht sie den Unterschied zwischen Ausgrenzung und Teilhabe. Die Geschichte von Elizabeth zeigt, was möglich ist, wenn Bildung inklusiv gedacht und mutig umgesetzt wird