64 Prozent der Mädchen im Südsudan besuchen keine Schule. Erschüttert von Armut, Flucht und Diskriminierung bleibt Bildung für Frauen meist ein unerreichbarer Traum. Schulen der Jesuiten bringen den Wandel, damit Mädchen wie Amin lernen, träumen und ihre Zukunft gestalten können
Trotz massiver Kürzungen in der internationalen humanitären Hilfe finden Menschen im Südsudan Wege, füreinander da zu sein. Diese ungebrochene Solidarität sowie die Unterstützung durch Spenderinnen und Spender weltweit bilden die Grundlage psychosozialer Hilfsangebote des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS)
Dicki Peter (5) wächst in einem Flüchtlingslager im südsudanesischen Maban auf: einer von neun Millionen Menschen im Land, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind – der Krieg im Sudan verschärft die Krise massiv. Nach einer schweren Erkrankung kann Dicki dank einer Intervention des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS) wieder am Leben teilnehmen
Traumatische Erlebnisse zwingen eine Mutter und ihre Zwillinge zur Flucht aus dem Sudan. Im Nachbarland Südsudan finden sie Zuflucht in einem Auffanglager. Die Unterstützung für die Programme des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS) ist angesichts der prekären humanitären Lage dringender denn je.
Der Südsudan erlebt gerade das vierte Jahr in Folge mit schweren Überschwemmungen. In den letzten drei Wochen wurde die Region Maban von drei aufeinanderfolgenden Überschwemmungswellen heimgesucht, die schwere Zerstörungen verursachten. Geflüchtete, die dort Schutz gefunden haben, müssen weiterfliehen, die Aufnahmegemeinschaft mit ihnen.
Überraschend gute Nachrichten aus Afghanistan. Nach Verhandlungen mit den Taliban können Studierende des jesuitischen Bildungsprogramms JWL ihre Kurse fortsetzen – über die Hälfte von ihnen sind Frauen. Eine weitere Erfolgsgeschichte von JWL spielt im Südsudan: Dort wird die Ausbildung junger Lehrer:innen zum Baustein einer friedlichen Zukunft. Am 28.04. (18 Uhr) freuen wir uns auf den Austausch mit JWL-Präsident Peter Balleis SJ
Nicht nur wegen der Pandemie, die die Länder des Globalen Südens viel härter trifft als uns in Europa, war 2021 war kein einfaches Jahr für viele Studierende von JWL, dem jesuitischen Hochschulprogramm für Krisenregionen. Doch weltweit steigt die Nachfrage in allen Studiengängen. Im Südsudan werden JWL-Absolvent:innen zur Vorhut einer friedlichen Zukunft