Ukraine: Unter­stützung für Geflüchtete

Lebensmittel, Medikamente, ein Dach überm Kopf: Wir unterstützen unsere osteuropäischen Partnerorganisationen in ihrem Einsatz für geflüchtete Menschen aus der Ukraine. Helfen Sie mit!

Projekt X33030 Ukraine

Ort:
Anrainerstaaten der Ukraine, Lemberg (Ukraine)

Partner:
Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS), Concordia Sozialprojekte

Zielgruppe:

Bürgerinnen und Bürger der Ukraine, die vor den Angriffen der russischen Armee Schutz in den Nachbarländern suchen.

Nothilfe-Maßnahmen

Ausgabe von Lebensmitteln und Medikamenten, Transport, Hilfe bei der Suche nach Unterkunft, psychosoziale Unter­stützung.

Millionen auf der Flucht

Laut UNHCR sind seit dem 24. Februar mehr als 5,8 Millionen Personen aus der Ukraine geflohen (Stand: 09.05), 7,7 Millionen sind innerhalb der Ukraine auf der Flucht. Die meisten Geflüchteten haben sich ins Nachbarland Polen gerettet. Auch an den Grenzübergängen nach Moldawien, Rumänien, Ungarn und in die Slowakei reißt der Strom von Menschen nicht ab, die sich vor den Angriffen der russischen Armee in Sicherheit bringen. Die EU stellt sich auf bis zu sieben Millionen Flüchtlinge ein.

„Die Situation ist beängstigend“

Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen des Xavier Netzwerks unterstützen wir die Hilfsmaßnahmnen des Jesuiten-Flücht­lings­dienstes (JRS) und anderer Werke an verschiedenen Brennpunkten.

„Die Situation ist beängstigend und die Kälte draußen ist schwer zu ertragen“, berichten die Mitarbeiter:innen des Hilfswerks Concordia Sozialprojekte, das in der Republik Moldau aktiv ist: „Es fliehen überwiegend Frauen und Kinder. Wir eilen sovielen Menschen wie möglich mit einem warmen Tee, einer Mahlzeit und tröstenden Worten zur Hilfe.“

Der JRS Polen und der JRS Rumänien unterstützen Geflüchtete mit Geld für Lebensmittel und Unterkünfte, stehen ihnen mit Rechtsberatung und psychologischer Betreuung zur Seite und helfen beim Transport weg von der Grenze. Der JRS Polen ist auch an der weißrussischen Grenze aktiv.

Ein Haus der Jesuiten im westukrainischen Lemberg dient Geflüchteten auf der Durchreise als Unterschlupf.

JRS Rumänien: Auf der Suche nach Lösungen

Hunderttausende Geflüchtete haben sich ins Nachbarland Rumänien gerettet. Dort haben sie zunächst nur 19 Tage Aufenthaltsrecht. Eine große Herausforderung ist die Unterbringung vor allem für jene, die nicht in andere Länder weiterreisen können, erklärt Irene Teodor vom Jesuiten-Flücht­lings­dienst (JRS) Rumänien: „Sie benötigen mittelfristige Lösungen, und das ist derzeit schwierig.“ Im Grenzort Galati steht ein Team des JRS eigens Geflüchteten aus Drittstaaten bei, darunter sind viele Studierende aus dem Mahgreb, aus Indien und Georgien.

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