St Rupert's: kleine Schule, große Zukunft

In einer beispiellosen Kooperation mit Wissenschaftlern und Studierenden der TU München wurde die St. Rupert Mayer‘s High School zum echten Standortfaktor in der sehr abgelegenen ländlichen Gegend Makonde in Simbabwe. Damit sie den High School-Status behalten kann, entsteht mit Unterstützung der Initiative learning from the roots* ein naturwissenschaftliches Labor

Projekt X31212 St Rupert Mayer's High School

Ort:
St Rupert's Mission, Makonde, Simbabwe

Partner:
Nigel Johnsen SJ (Development Officer), Prof. Dipl.-Ing. Hannelore Deubzer (TU München)

Zielgruppe:

Von den 6,3 Millionen Jungen und Mädchen in Simbabwe leben 4,8 Millionen in Armut, davon 1,6 Millionen in extremer Armut. Fast 15% der Kinder und Jugendlichen besuchen keine Schule. Die Gebühren sind hoch, staatliche Schulen in schlechtem Zustand, Kinderarbeit und -prostitution traurige Realität. Corona hat den Bildungsnotstand verschärft. Mit Ihrer Unterstützung für St Rupert's geben Sie Kindern eine Chance, der Abwärtsspirale zu entkommen.

Science Block für St Rupert's: So hilft Ihre Spende

Im ländlichen Simbabwe führen nur wenige Schulen zur Hochschulreife. Im abgelegenen Makonde können die Schüler:innen von St Rupert‘s ihren Traum wahrmachen und nach dem Abschluss eine Universität besuchen. Damit die Schule vom Staat weiter als High School anerkannt wird, muss in der Oberstufe naturwissenschaftlicher Unterricht mit entsprechender Ausstattung möglich sein. Das soll der neue Science Block gewährleisten. Planung und Bau erfolgen in Kooperation mit der Technischen Universität München

Nachhaltig bauen, Wissen teilen

Die St Rupert Mayer’s High School – kurz_ St Rupert’s – wurde im Jahr 2000 auf dem Gelände der gleichnamigen Missionsstation gegründet. 2004 übernahm der Jesuit Karl Hermann SJ die Leitung der Missionsstation und initiierte über den Verein learning from the roots eine beispiellose Zusammenarbeit mit Studierenden und Lehrenden der Technischen Universität München mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft christlicher Kunst.

17 Jahre später ist die Schule nicht nur um ein neues Gebäude für die Secondary School, zwei Wohnhäuser für Lehrer:innen, einen Basketballplatz, ein Küchen- und Gemeinschaftsgebäude für das angeschlossene Internat reicher, sondern verfügt über eine solarbetriebene Wasserpumpe, eine Biogasanlage und ein „SolarHome“-System mit Wasserspeicher. Und sie ist seit 2012 die einzige Schule weit und breit ist, an der mit einem „A-Level“ Hochschulreife erworben werden kann.
Diesen Status kann sich die Schule jedoch nur erhalten, wenn sie einen Raum für praktisch-naturwissenschaftlichen Unterricht erhält. Deswegen hat learning from the roots* in Zusammenarbeit mit jesuitenweltweit 2014 mit der Planung für einen solchen Raum begonnen. Geplante Fertigstellung ist Anfang 2022.

Know How für das Handwerk vor Ort

Der neue „Science Block“ enthält Fachklassenräume für die Schüler der Unterstufe, dort sollen Experimente der Biologie, Physik und Chemie möglich sein. „Das über die gesamte Länge der Schule geplante Gebäude wird aus massiven Ziegelpfeilern und -wänden geformt“, erklärt die Initiatorin, Prof. Hannelore Deubzer: „Die gewölbte Ziegeldecke reguliert das Klima im Innenraum.“

Die auf dem Dach geplanten Photovoltaik-Module dienen nicht nur der Stromversorgung des Computerraums, sondern auch der Ausbildung von ortsansässigen Handwerkern und Schülern im Umgang mit dieser komplexen Technologie. So soll auch die regelmäßige Wartung und Reparatur der Anlagen sicher gestellt werden. Über eine Biogasanlage (aus der schuleigenen Landwirtschaft gespeist) könnte der „Science Block“ zudem mit den für die Experimente notwendigen Brennern ausgestattet werden.

Ihre Spende hilft

Jetzt online spenden

jesuitenweltweit
X31212 St Rupert Mayer's High School

Liga Bank
IBAN:DE61 7509 0300 0005 1155 82
BIC:GENO DEF1 M05