– MAGIS 2016

Der Funke von „Ignite Zimbabwe“

„To give and not to count the costs“ – „Geben ohne darauf zu achten, was es kostet”: Die afrikanischen Teilnehmer des jesu­itischen MAGIS-Vorprogramms<; zum Weltjugendtag nehmen ihr Motto ernst und begeisterten die Besucher des Gottesdiensts in der Offenen Kirche St. Klara Nürnberg und im Anschluss die Gäste ihrer Abschiedsfeier in der KHG mit Musik, Tanz und Einblicken in die Lebenswirklichkeit ihres Heimatlands Simbabwe.

Einen Tag nach ihrer Abreise nach Deutschland kam es Anfang des Monats in Simbabwe – seit drei Jahrzehnten unter der Knute des Autokraten Robert Mugawe – zu einem Generalstreik. Online-Protestaktionen (twitter.com/search) wurden real, das Regime versucht, den Aufstand mit einer Verhaftungswelle zu ersticken.

Glaube gegen Unterdrückung und Armut

Dass gemäß eines ignitianischen Grundsatzes Glaube und Gerechtig­keit zusammengehören, ist für die jungen Leute aus Simbabwe eine Selbstverständlichkeit. Die Themen Unterdrückung und Armut sowie Wege aus dieser gesellschaftlichen Abwärtsspirale waren so die dominierenden Themen der Songs, szenischen Darbietungen und der Präsentation eines ökologischen Mode-Projekts in der KHG. Zuvor zündete der Funke von www.facebook.com/magiszim/ Zimbabwe“ („Simbabwe entflammen“) in St. Klara mit Liedern, Tanz- und Wortbeiträgen im Gottesdienst.

Am heutigen Donnerstag hat sich die Gruppe auf den Weg nach Berlin gebracht, trifft dort auf deutsche Teilnehmer des MAGIS-Programms, ehe die Reise in Krakau beim Weltjugendtag<; mit vier Millionen Besuchern ihren Abschluss findet.
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Videos: Ignite Zimbabwe in Nürnberg

  • MAGIS2016 – Mehr für Gott, mehr für den Menschen, mehr für die Gemeinschaft: Interview mit Pearson und Haleema
  • Vera: “Why?”

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