– Kunstverkauf

Wiederentdeckte Schätze aus Indien und Thailand

Bei Umbauten tauchten überraschend lange vergessene Kunstwerke wieder auf: detailreiche Seidenbilder aus Indien und traditionelle Temple-Rubbings aus Thailand. P. Joe Übelmesser SJ hatte die Bilder einst erworben und erklärt ihre Herkunft und Bedeutung. Wer eines der Werke aus dem Bestand der Franz-Xaver-Stiftung kauft, fördert damit weltweite Projekte von jesuitenweltweit!

Wenn Umbauten oder Renovierungen anstehen, dann geschieht es nicht selten, dass manche Schätze gefunden werden, die man schon längst vergessen hat.

Indien: Feiner Pinselstrich auf Seide

Diesmal waren es ganze Packen von Seidenbildern aus Indien, auf denen vor allem Elefanten, Pferde und Jagdszenen dargestellt werden. Sie stammen aus den 80er Jahren und sind sehr detailreich. Heutzutage findet man sie in dieser akribisch gemalten Form nicht mehr. Stattdessen werden grob gemalte Szenen mit den genannten Motiven auf den Straßen Mumbais an Zäunen und Mauern aufgehängt und an Touristen verkauft.

Rubbings: Volkstümliche Sakralkunst aus Thailand

Außerdem besitzt jesuitenweltweit viele sogenannte Rubbings aus Thailand. Sowohl die indischen Seidenbilder wie auch die thailändischen Rubbings wären sicherlich an den Wänden von Wohnzimmern besser aufgehoben als in einem Bündel in unserem Keller.

Und deshalb wollen wir sie gegen eine kleine Spende anbieten.

Alte Sagen auf Reispapier

Rubbings sind Abbildungen von Tänzern, Sängern und Tierszenen aus den Epen und Sagen von Thailand, die auf Halbreliefs an den alten Tempeln des Landes angebracht sind.

Künstler haben diese Halbreliefs an den alten Tempeln mit Seiden- oder Reispapier zugedeckt und auf dieses Papier mit Kohle oder Malkreiden gerieben, bis sich die erhabenen Teile der Halbreliefs von den Wänden auf das Papier durchgedrückt haben und sichtbar geworden sind. Von dieser Malmethode des Reibens (reiben = englisch: rub) haben die so entstandenen Bilder ihren Namen erhalten.

Seit den 60er Jahren hat zum Schutz der alten Reliefs die Regierung in Thailand das Rubben an den Tempelwänden verboten. Deshalb haben lizenzierte Künstler ihre eigenen Modelle in Anlehnung an die alten Tempelreliefs erstellt und auf diese Weise neuere Rubbings geschaffen.

Die Bilder, die jesuitenweltweit anbietet, stammen also nicht mehr von den alten Tempeln, sondern aus den 80er Jahren, allerdings mit traditionellen Vorlagen.

P. Joe Übelmesser SJ

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