– Testament & Erbschaft

Entscheidung für die Zukunft

Wer frühzeitig vorsorgt, kann über das eigene Leben hinaus Gutes bewirken. Ein Testament gibt Sicherheit – und die Möglichkeit, Hoffnung weiterzugeben. Unser Ratgeber zu Testament & Erbschaft informiert.

Die Exerzitien des heiligen Ignatius, des Gründers des Jesuiten­ordens, laden dazu ein, das eigene Leben vor Gott zu betrachten und zu ordnen. Es geht darum, das Gute und Wertvolle zu stärken und sich zugleich von allem zu lösen, was uns selbst oder andere daran hindert, zur Fülle des Lebens zu gelangen.

Sein Leben zu ordnen, kann bedeuten, die eigenen Prioritäten neu zu entdecken und Beziehungen zu Mitmenschen in einem neuen Licht zu sehen. Neben der Dankbarkeit für das, was uns geschenkt wurde, kann dabei auch die Einsicht wachsen, dass es an der Zeit ist, eine Beziehung zu erneuern.

Auch die Regelung des eigenen Nachlasses ist als eine geistliche Aufgabe zu verstehen – als ein Schritt, das eigene Leben zu ordnen. Vielen Menschen fällt dies nicht leicht, vielleicht auch Ihnen. Doch dieses Ordnen dessen, was war, gibt uns die Möglichkeit, das eigene Leben im Licht Gottes zu betrachten, zu erkennen, was wirklich am Herzen liegt, und schließlich eine bewusste Entscheidung zu treffen, wem man etwas anvertrauen möchte.

Helgas Überzeugung

Diese Entscheidung hatte auch Helga Mühlöder getroffen, wohl schon einige Jahre vor ihrem Tod am 16. Februar 2020. „Gott hat mich heimgerufen“, hieß es in der Traueranzeige in den Nürnberger Nachrichten, die sie noch verfasst hatte, ehe sie ging, und: „Trauert nicht, aber schenkt mir euer Gebet!“

Helga selbst hat mit ihrem Testament jenen einen Geschenk gemacht, für die ihr Herz schlug: Armen, Ausgegrenzten, Benachteiligten, für die sich Jesuiten und Mitarbeitende in unseren Partnerprojekten weltweit einsetzen. Die ihre Not teilen, und ihnen dabei helfen, eine bessere Zukunft aufzubauen.

Helga Mühlöder, über Jahrzehnte als Ehrenamtliche in unseren Nürnberger Büros, hat jesuitenweltweit als Alleinerbin ihres Nachlasses eingesetzt. „Man weiß, dass man etwas Sinnvolles tut“, beantwortete Helga die Frage nach dem Motiv ihres Einsatzes; und feste Überzeugung „etwas Sinnvolles tun“ war gewiss auch Grundlage ihrer letzten Entscheidung.

Eine Antwort auf praktische Fragen

Wir haben eine Info-Broschüre aufgelegt, in der wir Ihnen Möglichkeiten vorstellen, unsere Arbeit im Testament zu bedenken, aber auch ganz grundsätzliche Fragen beantworten:

„Wann brauche ich ein Testament? Wie schreibe ich ein Testament? Wie kann ich die Jesuitenmissom bedenken?“

Aus unserer Erfahrung in der Begleitung von Wohltäterinnen und Wohltätern, die jesuitenweltweit etwas vererbt haben oder vererben wollen, haben wir einen kleinen Leitfaden mit vielen Beispielen zusammengestellt, der Ihnen auf ganz praktische Fragen Antwort geben möchte.

Gerne schicken wir Ihnen die 28-seitige Broschüre mit Checklisten kostenlos zu. Wenn Sie bei der Auseinandersetung mit Ihrem Nachlass auf Fragen stoßen, stehen Ihnen mein Kollege Dr. Norbert Dischinger (Leiter Finanzen) und ich gerne zur Verfügung.

P. Christian Braunigger SJ

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