Ausbildung indigener Gesundheitslotsen

Kein oder schlechter Zugang zu medizinischer Versorgung ist Realität für über 2000 Menschen in Itapua. Der Aufbau eines Gesundheitszentrums und die Ausbildung von 30 Gesundheitslosen sollen die Lebens- und Gesundheitsbedingungen der Dorfbewohner unter Berücksichtigung von traditionellem Heilwissen verbessern.

Projekt X75200 Indigene Gesundheitslotsen

Ort:
Itapua, Paraguay

Partner:
Fe y Alegría

Zielgruppe:

In Itapua leben 2.370 Menschen, die keinen oder schlechten Zugang zu medizinscher Versorgung. Der Aufbau eines Gesundheitszentrums und die Ausbildung von 30 Gesundheitslots:innen sollen unter Berücksichtigung von traditionellem Heilwissen die Lebens- und Gesundheitsbedingungen der Dorfbevölkerung verbessern,

So hilft Ihre Spende:

Wir fördern den Bau einer Gesundheitsstation, die Ausrüstung der Klinik und die Ausbildung der 30 indigenen Gesundheitslots:innen. Dafür unterstützen wir unsere Partnerorganisation Fe y Alegia be den Gehältern für das Lehrpesonal, den Kosten für die Entwicklung der Ausbildungspläne, Module und Schulungen sowie für das notwenige Arbeitsmaterial.

Abgeschottet

In Itapúa im Süden Paraguays gibt es insgesamt 40 indigene Dörfer, in denen über 2.000 Menschen in großer Armut leben. Es mangelt an Zugang zu Bildung, ausreichender Versorgung mit Nahrungsmitteln und Gesundheit wo im Vergleich zu anderen sozialen Gruppen deutliche Ungleichheiten und ein viel schlechterer Zugang bestehen. Während der Pandemie starben über 10% der mit Corona Infizierten Personen in Itapúa an den Folgen der Krankheit.

Gesundheit für die Dörfer

Krankenhäuser sind schlecht erreichbar. Ambulante Betreuung gibt es nicht, viele brechen ihre Behandlungen ab, zudem gibt es wirtschaftliche, sprachliche oder kulturelle Gründe, die Krankheiten wie Atemwegsinfektionen , akute Magen-Darm-Infek­tionen, Malaria, in einigen Fällen Tuberkulose, Parasitose und sexuell übertragbaren Infek­tionen den Weg ebnen.

Hier setzen die Arbeit der neuen Gesundheitsstation an. Eine gute Ausbildung für das Fachpersonal sowie das indigene Verständnis von Gesundheit und die spezielle Bedeutung des traditionellen Heilwissens spielen eine große Rolle bei der erfolgreichen Behandlung.

Wurzeln für die Zukunft

Die Gesundheitsstation unserer Projektpartner:innen von „Fe y Alegria“ ist Teil eines breit angelegten Programms der Mision Guarani.Weitere Elemente:

  • Verbesserung der schulischen Bildung
  • künstlerische Angebote zur Verwirklichung der indigenen Kultur und Lebensweise  
  • Kurse in ökologischer Landwirtschaft, den Aufbau von Fisch-, Bienen- und Geflügelzucht. 

Die Programme verbessern damit nicht nur ganz konkret die Lebensumstände der Bevölkerung, sondern setzen vor allem der Jugend ein Zeichen: Dass ihre Wurzeln wichtig sind, dass ihre Verbindung zur Natur wertvoll ist und dass an ihnen ist, zu entscheiden, ob sie als Erwachsene in den Dörfern bleiben wollen oder in die Stadt ziehen möchten, um dort eine Arbeit zu finden.

Ihre Spende hilft

Jetzt online spenden

jesuitenweltweit
X74610 Amazonas

Liga Bank
IBAN:DE61 7509 0300 0005 1155 82
BIC:GENO DEF1 M05