– Spendenaktion

Barfuß für Syrien

Henricus Verhaag kommt aus einem kleinen Ort in der Nähe Bremens. Seit Ende August läuft er barfuß quer durch Deutschland. Barfuß von der Nordsee bis nach Regensburg ist sein Ziel. Mit seiner Aktion möchte Verhaag auf das Schicksal der syrischen Flüchtlinge aufmerksam machen und Spenden für die Arbeit des Flücht­lings­dienstes der Jesuiten sammeln. Mehr als neun Millionen Syrer sind laut UN auf der Flucht, zwei Drittel davon im eigenen Land. Durch das Erstarken der Terrormiliz IS nehmen die Flüchtlingsströme in die Nachbarländer seit mehreren Wochen zu. Die Fami­lien fliehen aus ihrer Heimat und können nur das Nötigste mitnehmen. Die nackten Füße von Verhaag sollen dies symbolisieren.

„Haben Sie Ihre Schuhe vergessen?”

Auf seiner Reise hat Verhaag schon einiges Interessantes und Unerwartetes erlebt. So hat ihn zum Beispiel, nachdem er mit seiner Ferse in eine Glasscherbe getreten war, eine peruanische Ärztin versorgt. Ein dreijähriger Junge in Niedersachsen hat alle Aufmerksamkeit auf ihn gelenkt, als er feststellte, dass dieser Erwachsene keine Socken trägt. „Auf meiner Reise komme ich immer wieder mit den Menschen ins Gespräch. Einige sind neugierig und fragen, weshalb ich barfuß unterwegs sei, manche bieten mir sogar Schuhe an. Bei Schuhgröße 48 muss ich jedoch meist dankend ablehnen.” Neben vielen positiven Erlebnissen, wie Einladungen zu einem Wurstbrot oder einem Getränk, erzählt Henricus Verhaag auch von weniger schönen Begegnungen. „Einige Leute wechseln die Straßenseite und rümpfen die Nase. Jemand der barfuß mit Rücksack unterwegs ist, wird auch einmal in eine bestimmte Schublade gesteckt.”

„Warum barfuß für Syrien?” Diese Frage kann Henricus Verhaag ganz einfach beantworten. Barfuß läuft er schon seit einigen Jahren, eigentlich aus gesundheitlichen Gründen, um eine Fehlstellung zu korrigieren. Mit Erfolg, wie er berichtet. Die ursprüngliche Idee war es, barfuß nach Jerusalem zu wandern. Diese Route führt durch Syrien. Dadurch wurde Henricus Verhaag auf Syrien, den Krieg dort und die Schicksale der Menschen vor Ort aufmerksam. „Ein ausschlaggebender Moment war die Ermordung des Jesuiten Frans van der Lugt, der im Frühjahr diesen Jahres in Homs erschossen wurde”, so Verhaag. „Er hätte sich in Sicherheit bringen können, doch er blieb bei den Menschen, die alles verloren hatten. Als Flüchtling in einem Kriegsgebiet eingekesselt zu sein. Das ist wahrscheinlich die schlimmste Situation.” Und auf diese Situation möchte der Barfußläufer aufmerksam machen. Wer Henricus Verhaag unterstützen und motivieren möchte, kann dies über eine Spende für die Arbeit des Flücht­lings­dienstes der Jesuiten machen. Wir haben für die Aktion einen extra Spendencode eingerichtet. Alle Spenden gehen zu 100% in die Flüchtlingshilfe.

Spendenkonto:

Jesuitenmission, Konto 5 115 582, Liga Bank, BLZ 750 903 00
IBAN: DE61750903000005115582, BIC: GENODEF1M05
Verwendungszweck: X35607 Barfußlauf
Online-Spende

Hier finden Sie mehr Informationen und Fotoeindrücke der Reise: barfussunterwegs.de
Hier finden Sie mehr Informationen über die Arbeit des JRS in der Region: Nothilfe Syrien

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